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Himmlische a cappella-Klänge dank einer gelungenen Maturaarbeit


Ich, Linda Gisler, sang schon von klein auf im Kinder- und dann im Jugendchor Malters mit. Als langjährige Chorsängerin entschied ich mich, meine Maturaarbeit dem a cappella-Gesang zu widmen. Also der Musik, die nur mit der Stimme und dem eigenen Körper erzeugt wird.

In einem Arrangement habe ich die zwei Stücke «Swing Low», ein Traditional aus Amerika, und «Indianer» von Gölä zusammengemixt und zu einem Stück verflochten. Meine Eigenkomposition «Musig» ist ein Loblied an die Musik, in dem ich meine Dankbarkeit und Freude zur Musik ausdrücke.

Meine beiden Stücke habe ich mit einem Gesangsensemble, bestehend aus acht ehemaligen oder noch aktiven Sängerinnen und Sänger des Jugendchors Malters, eingeübt. Dies war anspruchsvoll, da ich die Stücke vierstimmig und teilweise sogar sechsstimmig schrieb. In Zusammenarbeit mit Fredi Fluri und dem Jugendchor Malters konzipierten wir ein ganzes a cappella-Konzert, bei dem meine beiden Matura-Stücke im Programm integriert waren.

Für mich persönlich war es eine wunderbare Erfahrung, das eigene Arrangement bzw. die eigene Komposition mit einer solch tollen Gruppe einzustudieren und von Grund auf ein Konzert zu planen. Die Entstehung dieses Projekts und das Konzert werden mir noch lange in sehr guter Erinnerung bleiben!

                                 

                                                Rohrbau Werkstatt der Oboistinnen

Am Sonntag, 17.9.2017 haben sich zehn Oboistinnen zum gemeinsamen Bastelspass getroffen. Gebastelt wurde aber nicht irgendwas – vielmehr ging es um die Herstellung von Oboen-Mundstücken, sogenannte Oboenrohre.

Nach einer gemeinsamen Kennenlern-Runde mit Tonrätsel bekamen die Oboistinnen Inputs zur Bedienung der verschiedenen Maschinen. Der Schilfstängel musste ausgehobelt und in eine länglich-ovale Form zugeschnitten werden. Die nächste Etappe, das Aufbinden des Hölzli auf die Metall-Kork-Hülse, beanspruchte einiges an Zeit und war eine ziemlich knifflige Aufgabe. Mit schönster Oboen-Hintergrundmusik vermochten diese aber alle Teilnehmer bestens zu lösen!

Am Mittag wurden wir von Irène Langensand in der Küche der All’Aria kulinarisch verwöhnt. Das vorgeschlagene Verdauungs-UNO wurde einstimmig abgelehnt. Alle wollten sofort zurück an die Arbeit.

Das aufgebundene Oboenrohr musste nun geschabt werden, damit es durch die Luft überhaupt erst in Schwingung versetzt werden kann. Eine anspruchsvolle Arbeit, die eine ruhige (geübte!) Handführung des Schabemessers verlangt. Die Arbeit mit komplexen Fadenwindungen, kniffligen Knoten und scharfen Schabemessern haben alle bravourös gemeistert. Jede Schülerin ging mit einigen aufgebundenen, manche sogar mit geschabten Rohren nach Hause.

Als Belohnung bastelte jeder sich noch ein Kazoo-artiges Instrument aus einem Trinkhalm. Und für den Oboenrohrbau gilt wie überall die Devise: «Übung macht den Meister.»